FremdeProjekte/MeGALoDOS: Unterschied zwischen den Versionen
Tw (Diskussion | Beiträge) (→Befehl TPD) |
Tw (Diskussion | Beiträge) (→Befehl TDD (Test Super-RAM DD)) |
||
| Zeile 565: | Zeile 565: | ||
Dieser Befehl testet den 512KB großen Track Buffer (RAM-Bank) des Super-RAM DD im MeGALoDOS. Ist der Track Buffer aktiv und okay, dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00 | Dieser Befehl testet den 512KB großen Track Buffer (RAM-Bank) des Super-RAM DD im MeGALoDOS. Ist der Track Buffer aktiv und okay, dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00 | ||
| + | |||
| + | Es kann ein optionaler Parameter (2) angegeben werden. Dieser Parameter schaltet für die Dauer des Test in den 2 MHz Modus der CPU. | ||
<br /> | <br /> | ||
Version vom 14. Februar 2021, 19:37 Uhr
Inhaltsverzeichnis
- 1 MeGALoDOS Board
- 2 MeGALoDOS Tools
- 2.1 Schreiben des Flash Speicher
- 2.2 Diagnose Tools
- 2.3 FMON - Floppy Monitor für MeGALoDOS
- 2.3.1 Befehle für Modus Wechsel
- 2.3.2 Befehle die den Flash betreffen
- 2.3.2.1 Befehl FEN (Flash enable)
- 2.3.2.2 Befehl FDA (Flash disable)
- 2.3.2.3 Befehl FSB (Flash set Bank)
- 2.3.2.4 Befehl FRD (Flash read)
- 2.3.2.5 Befehl FCP (Flash compare)
- 2.3.2.6 Befehl FER (Flash erase)
- 2.3.2.7 Befehl FBT (Flash Blank Test)
- 2.3.2.8 Befehl FCE (Flash Chip erase)
- 2.3.2.9 Befehl FWR (Flash write)
- 2.3.3 Befehle die den RAM betreffen
- 2.3.3.1 Befehl RBE (RAM Bank enable)
- 2.3.3.2 Befehl RBD (RAM Bank disable)
- 2.3.3.3 Befehl RBS (RAM Bank set)
- 2.3.3.4 Befehl RBF (RAM Bank fill)
- 2.3.3.5 Befehl RBT (RAM Bank Test)
- 2.3.3.6 Befehl RLD (RAM Bank Load)
- 2.3.3.7 Befehl RDE (RAM Disk enable)
- 2.3.3.8 Befehl RDD (RAM Disk disable)
- 2.3.3.9 Befehl RDS (RAM Disk Setbank)
- 2.3.3.10 Befehl RDT (RAM Disk Test)
- 2.3.4 Hardware Test Befehle
- 2.3.4.1 Befehl TRA (Test RAM available)
- 2.3.4.2 Befehl TRW (Test RAM Write)
- 2.3.4.3 Befehl TRV (Test RAM Verify)
- 2.3.4.4 Befehl TRP (Test RAM pattern)
- 2.3.4.5 Befehl TGP (Test GCR-decoding Prof-DOS)
- 2.3.4.6 Befehl TGM (Test GCR-Decoder MeGALoDOS)
- 2.3.4.7 Befehl TDD (Test Super-RAM DD)
- 2.3.4.8 Befehl TPD (Test Super-RAM PD)
- 2.4 Brainstorming
- 3 MeGALoDOS Dokumentation
- 4 Dateien
- 5 Dokumente
- 6 Links
### IN ARBEIT ### ### IN ARBEIT ### ### IN ARBEIT ### ### IN ARBEIT ### ### IN ARBEIT ### ### IN ARBEIT ### ### IN ARBEIT ### ### IN ARBEIT ###
MeGALoDOS Board
Die Hardware des MeGALoDOS Board wurde entwickelt von Tommy_nrw aus dem Forum-64.
Mit diesem Board wurde großartiges geleistet von TOMMY_NRW, vielen Dank dafür!
Das MeGALoDOS ist die ultimative Erweiterung für ein Commodore 1541 Floppy Laufwerk.
Es erweitert die Hardware einer normalen Commodore 1541 und eröffnet neue, fantastische Möglichkeiten!
Ein Jugend Traum wird wahr, genau sowas hat man sich früher gewünscht.
Nicht nur wegen des Geschwindigkeitsvorteil, sondern auch weil die Entwicklung von Code für die Floppy damit so einfach wird.
Das MeGALoDOS Board bietet:
- Emulation aller wichtigen Super-Speeder die es für die 1541 gibt
- informative Anzeige über ein OLED Display
- optionale Track Anzeige über ein 7-Segment Display
- komfortable Bedienung über einen Drehgeber
- automatischer und manueller RESET
- Disketten Schreibschutz Management
- Einstellbare Geräte Nummer
- 1MB RAM
- 512KB EEPROM
- 2x RAM Disk
- optional 2MHz Modus für die CPU
- Trackbuffer für GCR Rohdaten
- Hardware GCR encode/decode
- integrierte SuperCard+
Große Mengen Speicher nützen wenig, wenn das Speicher Management nicht passt.
Die 6502 CPU hat nur einen Adressraum von 64KB.
Zudem soll das Board kompatibel sein mit dem originalen, bestehenden DOS und auch mit allen Speeder die emuliert werden.
Deshalb wird der Speicher auf sinnvolle Weise stückweise eingeblendet. Auf wohl überlegte Art und Weise.
Abhängig vom Betriebs Modus gibt es unterschiedliche Konfigurationen.
Auf geniale Weise wird jeder Winkel des Adressraum genützt::
- 4K RAM ab 0x3000
- 2K RAM ab 0x0800
- 8KB Fenster für RAM (für Speeder)
- 8KB Fenster für ROM (für Speeder)
- 8KB Fenster mit 'banking' für RAM und ROM (Super RAM Modus)
- zwei mal RAM Disk in der Art wie TurboTrans das gemacht hat
- spezielle Bereiche für Extras (SuperCard+, Hardware Enkoder/Dekoder)
Fotos von 1541 Laufwerke mit MeGALoDOS: (Dank an Tommy_nrw für die freundliche Erlaubnis diese Fotos zu benutzen)
MeGALoDOS Tools
Schreiben des Flash Speicher
Der Flash Speicher des MeGALoDOS hat 64 Seiten zu je 8KB. Zur Zeit werden jedoch nur 32 Seiten benutzt. Jedes DOS benötigt 2 oder drei 8KB Seiten im Flash Speicher. Nur wenn alle 33 Seiten des Flash Speicher richtig beschrieben sind, funktionieren alle DOS Modi des MeGALoDOS Board.
Aber selbst dann, wenn der Flash komplett leer ist, kann man das Floppy Laufwerk noch benutzen. Dazu wählt man den Modus "CBM DOS Floppy" am OLED Display. Die 1541 läuft nun mit dem Standard DOS EPROM auf dem Mainboard des Floppy Laufwerk. In diesem Modus ist MeGALoDOS RAM und Flash Speicher sichtbar, sodass der Flash Baustein beschrieben werden kann.
Flash beschreiben mit einem Programmiergerät
Der Flash Chip des MeGALoDOS wird vorsichtig aus dem Sockel entfernt und in einem Programmiergerät wie zB. dem TL866 gesetzt. Die Bedienung des Programmiergerät entnehmen Sie bitte dem Handbuch. Nach erfolgter Programmierung des Flash Chip wird dieser wieder vorsichtig in das MeGALoDOS Board eingesetzt.
Flash beschreiben vom PC aus
Man kann den Flash Speicher des MeGALoDOS direkt von einem PC aus beschreiben. Dazu benötigt man das OpenCBM und ein passendes Interface (XA-1541, XU-1541, XUM-1541 ...). Getestet werden kann die Verbindung zum Floppy Laufwerk mit folgenden Kommando:
CBMCTRL detect
Wir stellen Tools zur Verfügung, die auf eine funktionierende OpenCBM Verbindung aufbauen:
- ein Script der den gesamten Flash Speicher ausliest und eine Datei pro Bank schreibt (fcFlashRead.cmd).
- ein Script der diese Dateien wieder zurück in den Flash Speicher der Floppy schreibt (fcFlashWrite.cmd).
- das funktioniert natürlich auch für eine einzelne Bank / Datei
- gesamten Flash Speicher löschen (Chip Erase) -- Achtung: nur ausführen wenn das interne DOS selektiert ist! (fcChipErase!!.cmd)
- Blank Test auf den gesamten Flash Speicher
- einzelne Flash Bank löschen (8KB)
- Blank Test auf eine einzelne Flash Bank (8KB)
- einzelne Flash Bank vergleichen mit dem RAM Buffer (8KB)
Flash beschreiben mit einem C64
Die Programmierung des Flash Speicher kann auch von einem C64 aus durchgeführt werden. Die 33 Blöcke zu je 8KB sind zu groß für eine Diskette. Man benötigt zwei Disketten (oder zwei Seiten einer Diskette). Auf der Seite A befinden sich die Flash Blöcke 00 bis 12, auf Seite B die Blöcke 13 bis 22. Die Blöcke 1B und 1C sind "Reserve" und werden nicht geschrieben.
Auf jeder Diskettenseite befindet sich ein kleines BASIC Programm, das den Flashvorgang durchführt:
Jede Flash Seite muss ein ganz bestimmtes ROM beinhalten, damit das MeGALoDOS Board ordentlich funktioniert. Mit Hilfe eines Tool wird sicher gestellt, dass man nur die richtigen ROM Dateien an die richtige Seite in den Flash Speicher schreiben kann. Das Tool heißt (MeGALoDOS-flashtool.exe) und läuft auf einem Windows PC:
Das Tool erkennt die richtigen ROM Dateien aufgrund der Prüfsumme und erstellt eine Flash Datei für die entsprechende Flash Seite (Bank). Wenn eine ROM Datei nicht erkannt wird, dann gibt das Tool eine Fehlermeldung aus. Am Ende sollte man 33 Flash Dateien haben (00 bis 22). Die Flash Dateien müssen dann nur noch auf die Disketten gespeichert werden. Der Name der Datei ist immer "&FLASHBANK" gefolgt von der Bank Nummer.
Zum Betrieb des Windows Tool braucht man das Programm selbst (MeGALoDOS-flashtool.exe) und den Floppy Code dazu (fcFlash.prg). Beide Dateien müssen im selben Verzeichnis sein.
Mit der Option -a wird das Tool automatisch über alle 33 ROM Dateien ausgeführt. Man muss dazu allerdings ein Namens-Schema einhalten, die ROM Dateien müssen als "memFlashBank_xx.bin" benannt werden. Wobei 'xx' die Banknummer ist. Es ist dieselbe Namensgebung die bei den OpenCBM Scripts verwendet wird.
Erfahrene Benutzer können MeGALoDOS Flashtool auch für weitere Aufgaben nutzen:
- Option -b: 'zerlegen' großer Dateien bestehend aus mehreren 8KB Blöcke. Es werden 8KB Dateien erzeugt: <blockXX.bin>
- Option -t: Zusammenbau einer großen Flash Datei (512KB) für externe Programmiergeräte (zB. TL-866)
- Option -sbXX: Erstellung einer Flashdatei mit einem ungeprüften 8KB ROM (unbekannte CRC-16). Option -sbXX ('set bank XX') - die Bank Nummer XX muss zwingend angegeben werden.
ACHTUNG: für diese Funktionen sollte man aber genau wissen was man tut ...
Diagnose Tools
Hierbei handelt es sich vorwiegend um Diagnose des Zugriff auf das RAM des MeGALoDOS. Der Zugriff auf das gesamte RAM des Board ist möglich im Modus 'Super-RAM DD'. Dieser Modus bietet alle Möglichkeiten an, die implementiert sind:
- RAM in den 'Lücken': $0800 (2K), $3000 (4K)
- DD2 Track Buffer $8000 (8K)
- 'banked' Track Buffer $4000 (8K x 64)
- 'banked' Flash Memory $6000 (8K x 64)
- RAM Disk 1 (1024 Sektor Buffer)
- RAM Disk 2 (1024 Sektor Buffer)
- Hardware GCR Dekoder
RAM Test vom PC aus
Man kann den RAM Speicher des MeGALoDOS direkt von einem PC aus testen. Dazu benötigt man das OpenCBM und ein passendes Interface (XA-1541, XU-1541, XUM-1541 ...). Getestet werden kann die Verbindung zum Floppy Laufwerk mit folgenden Kommando:
CBMCTRL detect
Wir stellen Tools zur Verfügung, die auf eine funktionierende OpenCBM Verbindung aufbauen:
- (fcRamTest.cmd) ein Script für dem Buffer#2 der Floppy der den RAM aktiviert und prüft ob er aktiv ist
- (fcRamTestExt08-SRD-DD.cmd) ein Script für die Adresse 0x0800 der das RAM Banking im Modus Super-RAM DD überprüft
- (fcRamTestExt30-SRD-DD.cmd) ein Script für die Adresse 0x3000 der das RAM Banking im Modus Super-RAM DD überprüft
- (fcRamTestExt08-SRD-PD.cmd) ein Script für die Adresse 0x0800 der das RAM Banking im Modus Super-RAM PD überprüft
- (fcRamTestExt30-SRD-PD.cmd) ein Script für die Adresse 0x3000 der das RAM Banking im Modus Super-RAM PD überprüft
Der einfache RAM Test ist sehr klein und läuft im Buffer #2 der Floppy. Es stellt keinerlei Anforderungen und funktioniert daher auch ohne MeGALoDOS Board, bzw. wen die Funktion des Board beeinträchtigt oder gestört ist. Der RAM wird nicht richtig getestet sondern nur überprüft. Das Tool schaut ob RAM da ist und ob es ein nur ein Mirror ist oder echter RAM.
Der Test für den Super-RAM Modus überprüft auch die anderen Speicherbereiche sowie den 2 MHz Modus. Das Tool benötigt etwas mehr RAM, daher werden die MeGALoDOS Bereiche 0x800 oder 0x3000 für die Ausführung des Code verwendet. Ob diese RAM Bereiche überhaupt zur Verfügung stehen kann man mit dem einfachen RAM Test (fcRamTest.cmd) feststellen.
RAM Test mit einem C64
Auf der Diskette befindet sich ein kleines BASIC Programm, mit dem man den RAM Test komfortabel durchführen kann:
FMON - Floppy Monitor für MeGALoDOS
Der Floppy Monitor ist ein Tool für den erfahrenen Benutzer/Coder. Man kann damit das Banking steuern, den Flash Speicher verwalten, RAM testen und Dateien laden.
Das Tool ist speziell für die Modi "Super-RAM DD" und "Super-RAM PD" ausgelegt, funktioniert aber teilweise auch in den anderen MeGALoDOS Modi.
Der FMON muss zuerst in den RAM des MeGALoDOS geladen werden. Dazu dient der Befehl '@&FMON', der den FMON in den RAM ab $3000 lädt. Um die FMON Befehle komfortabel nutzen zu können, wird im Buffer #2 der Floppy ein Sprungbefehl zum FMON CLI eingetragen. Solange der Buffer #2 nicht überschrieben wird, können FMON Befehle über den U3 Befehl des DOS ausgeführt werden. Wenn der Inhalt des Buffer #2 überschrieben wird, dann kann man den Inhalt wieder herstellen durch Aufruf eines Programm an der Adresse $3004. Alternativ kann man natürlich den FMON auch einfach erneut laden.
Die FMON Befehle werden über den Kommando Kanal #15 an das Laufwerk gesendet. Dazu muss ein 'U3:' vorangestellt werden.
Zum Beispiel der Befehl 'FEN' schaltet das Flash Banking ein und wird aufgerufen durch: "@U3:FEN"
Befehle:
- FEN -- enable Flash Banking
- FDA -- disable Flash Banking
- FSB XX -- Flash set Bank (00-3F)
- FCP [XX] -- compare current Flash Bank with RAM
- FER [XX] -- Flash erase - erase current Flash Bank
- FRD [XX] -- Flash read - read current Flash Bank into RAM
- FBT [XX] -- Flash Blank Test - Test for empty Flash (bank or all)
- FCE 5A -- Flash CHIP ERASE !!! (gesamten Inhalt des Flash Speicher löschen!)
- FWR [XX] -- Flash write - write RAM Bank into Flash
- RBE -- enable RAM-Bank (Trackbuffer)
- RBD -- disable RAM-Bank (Trackbuffer)
- RBS XX -- set RAM Bank (00-3D)
- RBF XX -- fill pattern into RAM-Bank
- RBT [XX,*] -- test RAM-Bank
- RLD file -- Load File into RAM-Bank ($4000/$8000)
- RDE -- enable RAM-Disk
- RDD -- disable RAM-Disk
- RDS XX -- set RAM-Disk Bank (00-FF)
- RDT [X] -- test RAM-Disk
- SDD -- set Super-RAM DD (RAM $4000,Flash $6000)
- SPD -- set Super-RAM PD (RAM $8000,Flash $A000)
- TRA XX -- test if RAM available (non destructiv)
- TRP XX -- test RAM pattern (destructiv)
- TRV XX -- verify RAM pattern
- TRW XX -- write RAM pattern (destructiv)
- TGP -- test PG hardware GCR decoder
- TGM -- test MeGALoDOS hardware GCR decoder
- TDD -- test RAM-Bank of Super-RAM SD
- TPD -- test RAM-Bank of Super-RAM PD
Befehle für Modus Wechsel
FMON ist ein Tool für das MeGALoDOS das speziell für die neuen Modi 'Super-RAM DD' und 'Super-RAM PD' entwickelt wurde. Prinzipiell funktioniert FMON auch in andere Modi des MeGALoDOS, allerdings gibt es einige Befehle die nur Sinn machen im Super-RAM Modus.
Man kann den aktuell eingestellten Modus abfragen mit Hilfe des U3 Befehl ohne weitere Parameter:
@U3
00,FMON DD,00,00
Der FMON antwortet im Fehlerkanal der Floppy mit '00,FMON DD,00,00' wenn er sich im Modus 'Super-RAM DD' befindet.
Der FMON antwortet im Fehlerkanal der Floppy mit '00,FMON PD,00,00' wenn er sich im Modus 'Super-RAM PD' befindet.
Befehl SDD (set DD)
Dieser Befehl schaltet FMON in den Modus 'Super-RAM DD': @U3:SDD
In diesem Modus geht FMON von einer bestimmten Speicher Konfiguration aus:
- 8KB RAM-Bank (Track Buffer) an der Adresse $4000 - $5FFF
- 8KB banked Flash an der Adresse $6000 - $7FFF
Befehl SPD (set PD)
Dieser Befehl schaltet FMON in den Modus 'Super-RAM PD': @U3:SPD
In diesem Modus geht FMON von einer bestimmten Speicher Konfiguration aus:
- 8KB RAM-Bank (Track Buffer) an der Adresse $8000 - $9FFF
- 8KB banked Flash an der Adresse $A000 - $BFFF
Befehle die den Flash betreffen
Der Flash Speicher des MeGALoDOS hat eine Größe von 512KB. Der Flash Speicher wird in den 'Super RAM' Modi stückweise (als 8KB Block) eingeblendet. Der gesamte Flash besteht aus 64 Blöcken zu je 8KB. Über das Flash Bank Register kann man wählen, welcher 8KB Block des Flash Speicher gerade sichtbar ist. Die Flash Bank geht dabei von 0 bis 63 ($00 bis $3F).
Befehl FEN (Flash enable)
Das MeGALoDOS kann den Flash Speicher ein- und ausschalten. Der Befehl FEN schaltet den Flash Speicher ein.
Die meisten Befehle die mit dem Flash Speicher zu tun haben, die schalten den Flash automatisch ein. Weil der Befehl bei ausgeschaltetem Flash keinen Sinn machen würde.
Befehl FDA (Flash disable)
Das MeGALoDOS kann den Flash Speicher ein- und ausschalten. Der Befehl FDA schaltet den Flash Speicher aus.
Befehl FSB (Flash set Bank)
Der Befehl FSB setzt die aktuelle Flash Bank, also die Bank die gerade sichtbar ist. FSB benötigt einen Parameter, der als Hex Zahl angegeben wird.
Zum Beispiel:
@U3:FSB 1E
In dem Beispiel wird die Flash Bank 1E (dezimal 30) selektiert. In dem 8KB Flash Fenster sieht man nun die Flashspeicher Bank 1E, das entspricht der Adresse $3C000 im Flash Speicher. Aus der MeGALoDOS Doku sehen wir, was in Flash Bank 1E gespeichert ist: LOROM - Super RAM DOS DD
Befehl FRD (Flash read)
Der Befehl liest den Inhalt der aktuellen Flash Bank in die RAM-Bank (Track Buffer). Dem Befehl kann man einen optionalen Parameter mitgeben, der als Hex Zahl angegeben wird. Wenn der Parameter mitgegeben wird, dann wird der Inhalt der angegebenen Flash Bank gelesen.
Zum Beispiel:
@U3:FRD
@U3:FRD 1A
In dem ersten Beispiel wird die aktuelle Flash Bank in die RAM-Bank kopiert. Im zweiten Beispiel wird Flash Bank 1A in die RAM-Bank kopiert. Es wird der gesamte Inhalt der Flash Bank (8KB) kopiert. Ist der Kopiervorgang erfolgreich, dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Befehl FCP (Flash compare)
Der Befehl vergleicht den Inhalt der aktuellen Flash Bank mit der RAM-Bank (Track Buffer). Dem Befehl kann man einen optionalen Parameter mitgeben, der als Hex Zahl angegeben wird. Wenn der Parameter mitgegeben wird, dann setzt er die aktuelle Flash Bank.
Zum Beispiel:
@U3:FCP
@U3:FCP 22
In dem ersten Beispiel wird die aktuelle Flash Bank mit der RAM-Bank verglichen. Im zweiten Beispiel wird Flash Bank 22 mit der RAM-Bank verglichen. Der Vergleich umfasst den gesamten Inhalt der Flash Bank (8KB). Sind der Inhalt von Flash und RAM identisch, dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Befehl FER (Flash erase)
Bitte Vorsicht mit dem Befehl FER!
Die Betriebssoftware (DOS) ist im Flash gespeichert. Wird der Flash Speicher gelöscht, dann läuft die Floppy nicht mehr richtig. Also zumindest der MeGALoDOS Modus, der betroffen ist durch diese Flash Bank.
Dieser Befehl löscht den Inhalt der aktuellen Flash Bank. Dem Befehl kann man einen optionalen Parameter mitgeben, der als Hex Zahl angegeben wird. Wenn der Parameter mitgegeben wird, dann wird die angegebene Flash Bank gelöscht.
Zum Beispiel:
@U3:FER
@U3:FER 22
In dem ersten Beispiel wird die aktuelle Flash Bank gelöscht. Im zweiten Beispiel wird Flash Bank 22 gelöscht. Ein gelöschter Flash Speicher enthält nur noch $FF. Wenn der Löschvorgang erfolgreich ist (gesamter Inhalt der Bank ist $FF), dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Befehl FBT (Flash Blank Test)
Der Befehl prüft, ob die aktuelle Flash Bank leer ist (Blank Test). Dem Befehl kann man einen optionalen Parameter mitgeben, der als Hex Zahl angegeben wird. Wenn der Parameter mitgegeben wird, dann wird der Inhalt der angegebenen Flash Bank geprüft. Der optionale Parameter kann hier auch ein '*' sein, in diesem Fall werden alle 64 Flash Banks geprüft (Blank Test des gesamten Flash).
Zum Beispiel:
@U3:FBT
@U3:FBT 21
@U3:FBT *
In dem ersten Beispiel wird geprüft, ob die aktuelle Flash Bank leer ist (alle Byte sind $FF). Im zweiten Beispiel wird die Flash Bank 21 geprüft, ob sie leer ist. Im dritten Beispiel wird ein Blank Test auf den gesamten Flash Speicher (512KB) durchgeführt. Ist der Flash Speicher leer (alle Bytes sind $FF), dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Befehl FCE (Flash Chip erase)
Bitte Vorsicht mit dem Befehl FCE!
Die Betriebssoftware (DOS) ist im Flash gespeichert. Wird der Flash Speicher gelöscht, dann läuft die Floppy nicht mehr richtig.
Der Befehl FCE löscht den Inhalt des gesamten Flash Speicher!! Dem Befehl muss man einen Pseudo Parameter mitgeben, der als Schutz vor ungewollter Benutzung dient. Der Parameter muss '5A' sein, dann wird der Flash Speicher komplett gelöscht.
Zum Beispiel:
@U3:FCE 5A
Befehl FWR (Flash write)
Der Befehl schreibt den Inhalt der RAM-Bank (8KB) in die aktuelle Flash Bank. Dem Befehl kann man einen optionalen Parameter mitgeben, der als Hex Zahl angegeben wird. Wenn der Parameter mitgegeben wird, dann wird die angegebene Flash Bank beschrieben.
Zum Beispiel:
@U3:FWR
@U3:FWR 1A
In dem ersten Beispiel wird die aktuelle Flash Bank beschrieben. Im zweiten Beispiel wird die Flash Bank 1A beschrieben. Es wird immer die gesamte Flash Bank (8KB) beschrieben. Ist der Schreibvorgang erfolgreich, dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Es wird automatisch vor dem Schreibvorgang ein Flash-Erase ausgeführt. Nach dem Schreibvorgang wird der Inhalt des Flash verglichen mit der RAM-Bank (flash compare). Die beiden Vorgänge können ebenfalls zu einer Fehlermeldung führen.
Befehle die den RAM betreffen
Befehl RBE (RAM Bank enable)
Das MeGALoDOS kann die RAM-Bank (Track Buffer) ein- und ausschalten. Der Befehl RBE schaltet die RAM-Bank ein.
Die meisten Befehle die mit der RAM-Bank zu tun haben, die schalten den Speicher automatisch ein. Weil der Befehl bei ausgeschalteter RAM-Bank keinen Sinn machen würde.
Befehl RBD (RAM Bank disable)
Das MeGALoDOS kann die RAM-Bank (Track Buffer) ein- und ausschalten. Der Befehl RBD schaltet die RAM-Bank aus.
Befehl RBS (RAM Bank set)
Der Befehl setzt die aktuelle RAM-Bank, also die Bank die gerade sichtbar ist. RBS benötigt einen Parameter, der als Hex Zahl angegeben wird.
Zum Beispiel:
@U3:RBS 1E
In dem Beispiel wird die RAM-Bank 1E (dezimal 30) selektiert. In dem 8KB RAM-Bank Fenster sieht man nun die Bank 1E.
Befehl RBF (RAM Bank fill)
Der Befehl füllt alle Speicherzellen der aktuellen RAM-Bank mit einem Füll Byte. Der Befehl RBF benötigt einen Parameter, der als Hex Zahl angegeben wird.
Zum Beispiel:
@U3:RBF A3
In dem Beispiel wird die aktuelle RAM-Bank mit dem Wert $A3 befüllt.
Befehl RBT (RAM Bank Test)
Der Befehl überprüft eine RAM-Bank, ob der RAM in Ordnung ist. Dem Befehl kann man einen optionalen Parameter mitgeben, der als Hex Zahl angegeben wird. Wenn der Parameter mitgegeben wird, dann wird der Inhalt der angegebenen RAM Bank getestet. Der optionale Parameter kann hier auch ein '*' sein, in diesem Fall werden alle 60 RAM Bänke geprüft (Test der gesamten RAM Bank).
Zum Beispiel:
@U3:RBT
@U3:RBT 21
@U3:RBT *
In dem ersten Beispiel wird die aktuelle RAM-Bank getestet. Im zweiten Beispiel wird die RAM-Bank 21 getestet. Im dritten Beispiel wird der gesamte RAM Bank Speicher (512KB) getestet. Ist der RAM in Ordnung, dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Befehl RLD (RAM Bank Load)
Der Befehl ladet eine Datei von Diskette in die aktuelle RAM-Bank. Es werden maximal 8KB der Datei geladen. Ist die Datei kürzer als 8KB, dann werden nur die verfügbaren Bytes geladen. Der Befehl RLD benötigt einen Parameter, der als Dateiname angegeben wird. Wenn auf der Diskette keine Datei mit dem angegebenen Namen existiert, dann kommt die Fehlermeldung '39,file not found,00,00'
Zum Beispiel:
@U3:RLD BLOCK1
In dem Beispiel wird die Datei "BLOCK1" (PRG) in die aktuelle RAM-Bank geladen.
Befehl RDE (RAM Disk enable)
Das MeGALoDOS kann die beiden RAM-Disks ein- und ausschalten. Der Befehl RDE schaltet beide RAM-Disks ein.
Die meisten Befehle die mit der RAM-Disks zu tun haben, die schalten diese automatisch ein. Weil der Befehl bei ausgeschalteter RAM-Disk keinen Sinn machen würde.
Befehl RDD (RAM Disk disable)
Das MeGALoDOS kann die beiden RAM-Disks ein- und ausschalten. Der Befehl RDD schaltet beide RAM-Disks aus.
Befehl RDS (RAM Disk Setbank)
Das MeGALoDOS hat zwei RAM Disk zu je 256KB. Damit kann man zwei ganze Disketten (oder zwei Disketten Seiten) im Speicher halten. Im Adressraum der Floppy belegt jede RAM-Disk gerade mal 1KB (beide RAM-Disks belegen 2KB). Die RAM-Disk hat 256 Bänke, gerade soviel wie ein Daten Block auf der Diskette braucht. Jede RAM-Disk hat Platz für 1024 solcher Daten Blöcke. Eine Diskette in der 1541 hat normalerweise nur 660 Blöcke. Für die genaue Doku zur RAM Disk siehe TurboTrans Manual.
Der Befehl setzt die aktuelle Bank der beiden RAM-Disk, also die Bank die gerade sichtbar ist. RBS benötigt einen Parameter, der als Hex Zahl angegeben wird.
Zum Beispiel:
@U3:RDS E1
In dem Beispiel wird die RAM-Disk Bank E1 selektiert. In dem 2KB RAM Disk Fenster sieht man nun die Bank E1, was dem Byte 225 in jedem Daten Block enspricht.
Befehl RDT (RAM Disk Test)
Der Befehl überprüft eine oder beide RAM-Disks. Dem Befehl kann man einen optionalen Parameter mitgeben, der als Hex Zahl angegeben wird. Wenn der Parameter mitgegeben wird, dann wird die angegebene RAM-Disk getestet. Wird kein Parameter angegeben, dann werden beide RAM-Disks geprüft.
Zum Beispiel:
@U3:RDT 2
@U3:RDT
In dem ersten Beispiel wird die RAM-Disk 2 getestet. Im zweiten Beispiel werden beide RAM-Disks getestet. Ist die RAM-Disk in Ordnung, dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Hardware Test Befehle
Das MeGALoDOS besteht aus RAM, Flash, CPLD und einem ATmega. An sich keine große Sache auf den ersten Blick. Der Clou ist die raffinierte Logik in dem CPLD Baustein. Erst diese Logik macht dieses Board zu einem kleinen Wunderwerk. Es macht die Speicherbausteine sichtbar im Adressraum der CPU, es emuliert zahlreiche verschiedene Speeder Hardware, es ermöglicht blitzschnelle GCR Dekodierung und zwei RAM Disks.
Folgende Befehle dienen dazu, die CPLD Logik im MeGALoDOS zu testen bzw. die Funktion zu überprüfen.
Befehl TRA (Test RAM available)
Dieser Befehl überprüft, ob an der angegebenen Adresse RAM existiert und ob dieser richtig funktioniert. Es wird jedes Byte im angegebenen Adressraum überprüft, wobei jedes Bit gesetzt und gelöscht wird. Der Befehl zerstört den Inhalt des RAM nicht (non destructive). Dadurch kann man auch sensible Bereiche testen, wie ZP und Stack, ohne dass der Betrieb des DOS gestört wird. Allerdings kann man den RAM in dem sich FMON befindet NICHT testen. Der FMON überprüft dies und meldet beim Versuch: 31,syntax error,00,00
Der Befehl benötigt einen Parameter, der als Hex Zahl angegeben wird. Der Parameter bestimmt den RAM Bereich (Adresse, Länge) der überprüft werden soll.
Mögliche RAM Bereiche
00 ... testet 2KB ($0000-$07FF)
08 ... testet 2KB ($0800-$0FFF) --- MeGALoDOS Zusatz RAM
28 ... testet 2KB ($2800-$2FFF) --- RAM-Disk 1 und 2
30 ... testet 4KB ($3000-$3FFF) --- MeGALoDOS Zusatz RAM
40 ... testet 8KB ($4000-$5FFF) --- Super-RAM DD : RAM-Bank
60 ... testet 8KB ($6000-$7FFF) --- normal kein RAM
80 ... testet 8KB ($8000-$9FFF) --- Super-RAM PD : RAM-Bank
A0 ... testet 8KB ($A000-$BFFF) --- normal kein RAM
Befehl TRW (Test RAM Write)
Dieser Befehl schreibt ein Daten Muster (Pattern) an der angegebenen Adresse im RAM. Es wird jedes Byte im angegebenen Adressraum beschrieben. Der Befehl zerstört den Inhalt des RAM (destructive). Dadurch kann man diesen Befehl in sensible Bereiche nicht benutzen, zB. im DOS Bereich wie ZP und Stack. Der Befehl kann auch nicht in dem RAM Bereich benutzt werden, in dem sich FMON befindet. Der FMON überprüft dies und meldet beim Versuch: 31,syntax error,00,00
Das Daten Muster wird nur geschrieben und nicht überprüft.
Der Befehl benötigt einen Parameter, der als Hex Zahl angegeben wird. Der Parameter bestimmt den RAM Bereich (Adresse, Länge) der überprüft werden soll.
Befehl TRV (Test RAM Verify)
Dieser Befehl überprüft, ob sich ein bestimmtes Daten Muster (Pattern) an der angegebenen Adresse im RAM befindet. Es wird jedes Byte im angegebenen Adressraum überprüft. Das Daten Muster wird nicht geschrieben sondern nur überprüft. Wenn das Daten Muster richtig gelesen wird, meldet die Floppy dies im Fehlerkanal mit 00,ok,00,00. Im Fehlerfall kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Der Befehl benötigt einen Parameter, der als Hex Zahl angegeben wird. Der Parameter bestimmt den RAM Bereich (Adresse, Länge) der überprüft werden soll.
Befehl TRP (Test RAM pattern)
Dieser Befehl schreibt und prüft ein Daten Muster (Pattern) an der angegebenen Adresse im RAM. Es wird jedes Byte im angegebenen Adressraum beschrieben. Der Befehl zerstört den Inhalt des RAM (destructive). Dadurch kann man diesen Befehl in sensible Bereiche nicht benutzen, zB. im DOS Bereich wie ZP und Stack. Der Befehl kann auch nicht in dem RAM Bereich benutzt werden, in dem sich FMON befindet. Der FMON überprüft dies und meldet beim Versuch: 31,syntax error,00,00
Das Daten Muster wird zuerst vollständig geschrieben und danach überprüft. Wenn das Daten Muster richtig gelesen wird, meldet die Floppy dies im Fehlerkanal mit 00,ok,00,00. Im Fehlerfall kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Der Befehl benötigt einen Parameter, der als Hex Zahl angegeben wird. Der Parameter bestimmt den RAM Bereich (Adresse, Länge) der überprüft werden soll.
Befehl TGP (Test GCR-decoding Prof-DOS)
Das Professional DOS bietet eine Hardware unterstützte GCR Dekodierung. Diese Funktion macht das PD so schnell, und es wird vom MeGALoDOS unterstützt in den Modi, die für Professional DOS vorgesehen sind (Prof. DOS und Super-RAM PD).
Der Befehl TGP überprüft die Hardware für die GCR Dekodierung. Ist diese Hardware okay, dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Befehl TGM (Test GCR-Decoder MeGALoDOS)
Das MeGALoDOS bietet einen vollwertigen GCR Dekoder. Diese Funktion ist einzigartig in einem 1541 Floppy Laufwerk. So eine Funktion bieten sonst nur die professionellen Floppy Laufwerke von Commodore (4040, 8050, 8250, SFD-1001).
Der Befehl TGM überprüft die GCR-Dekoder Hardware des MeGALoDOS. Ist diese Hardware aktiv und okay, dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Befehl TDD (Test Super-RAM DD)
Das MeGALoDOS bietet einen neuen Modus mit spezieller Speicher Konfiguration: Super-RAM DD
Dieser Befehl testet den 512KB großen Track Buffer (RAM-Bank) des Super-RAM DD im MeGALoDOS. Ist der Track Buffer aktiv und okay, dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Es kann ein optionaler Parameter (2) angegeben werden. Dieser Parameter schaltet für die Dauer des Test in den 2 MHz Modus der CPU.
Befehl TPD (Test Super-RAM PD)
Das MeGALoDOS bietet einen neuen Modus mit spezieller Speicher Konfiguration: Super-RAM PD
Dieser Befehl testet den 512KB großen Track Buffer (RAM-Bank) des Super-RAM PD im MeGALoDOS. Ist der Track Buffer aktiv und okay, dann meldet die Floppy im Fehler Kanal '00,ok,00,00'. Ansonsten kommt die Standard Fehlermeldung: 25,write error,00,00
Brainstorming
Was könnte man noch alles mit diesem tollen Board anfangen ...
- ein neuer Speeder
- ein Disketten Kopierprogramm
- ein GCR Nibble Copy
- ...
MeGALoDOS Dokumentation
C64 Kernel
Wenn das Floppy Laufwerk mehrere DOS zu Auswahl hat dann liegt es Nahe, dass man auch auf Seite des C64 entsprechend passende Kernal verfügbar macht. Es gibt zahlreiche ROM Umschaltplatinen, davon sind zwei besonders interessant im Zusammenhang mit dem MeGALoDOS:
- REPROM-64 - bietet 4 Kernel, 2 BASIC, 4 Char-ROM (Open Source, GAL gesteuert)
- 8-fach Kernel Umschalter (ATTiny gesteuert)
Für die Auswahl des Kernel habe ich vor Jahren eine Arduino basierte Lösung geschaffen: C64-Controller
Die Auswahl erfolgt komfortabel per OLED und Drehencoder, genau wie beim MeGALoDOS. Neben der Auswahl der ROM kann man damit auch ein internes SD2IEC steuern. Wenn man in dem parallelen Flachband Kabel zur Floppy einen freien Draht hat, kann man damit auch das MeGALoDOS 'fernsteuern'. Man wählt zb. am C64 das Dolphin DOS aus, und alle angeschlossenen MeGALoDOS Floppy Laufwerke schalten sich ebenfalls auf Dolphin DOS um.
Betriebs Modi
Das MeGALoDOS hat mehrere Betriebsarten. Damit ist eine Hardwarekompatibilität zu bestehender Speeder erreicht worden. Zudem gibt es zwei neue Modi die es nur im MeGALoDOS gibt. Das gibt Raum für die Entwicklung neuer, noch besserer Speeder Software.
Die Betriebs Modi des MeGALoDOS:
- Professional Dos (RAPI DOS)
- Dolphin DOS 2.0
- Prologic DOS 1.6 (nicht classic)
- Speed-DOS Expert
- Speed-DOS
- S-Jiffy DOS
- Jiffy DOS
- CBM DOS 2.6 mit Fix-Patches
- Turbo Access 2.7
- und Turbo Trans 3.4 mit 512kb Ramdisk
- Quick DOS
- Super-RAM DD (neuer Modus)
- Super-RAM PD (neuer Modus)
- 1541 DOS (internes ROM)
Diese Modi verwenden den RAM und den FLash Speicher des MeGALoDOS. Das interne RAM und ROM ist deaktiviert.
Es gibt jedoch auch einen Modus, wo das Floppy interne DOS verwendet wird. Dadurch wird gewährleistet, dass das Floppy Laufwerk funktioniert, selbst wenn der Flash Speicher ganz leer ist. In diesem Modus wird der Flash Speicher im Adressraum eingeblendet, damit wird es möglich den leeren Flash Speicher zu programmieren.
Trackbuffer
RAM Disks
GCR Hardware Dekoder
Dateien
- MeGALoDOS Flashtool - bestehend aus zwei Disketten Images (ohne ROM Dateien) und einem Tool für Windows
- MeGALoDOS RAM Test - bestehend aus einem Disketten Image und mehreren Dateien für Tests unter OpenCBM
Dokumente
- TurboTRans Manual (Quelle:rr.pokefinder.org)
Links
- Neues Projekt MeGALoDOS (im Forum-64
- OpenCBM - Users Guide (Spiro's home)
- Professional DOS - Die Hardware (von Tim Schürmann)
- Professional-DOS @ D81.DE (Wolfgang Moser)
- 8 fach Kernel Umschalter mit ATTiny